Lateranuniversität: Neuer Studiengang soll Kultur der Begegnung fördern

19. Juni 2020 - „Interkonfessionelle Theologie“: so heißt der neue Studiengang, den die römische Lateran-Universität ab dem akademischen Jahr 2020-21 anbieten wird. Ein Webinar der Universität stellt das Projekt, das das ökumenische Bemühen von Papst Franziskus umsetzt, an diesem Freitagabend vor.

Ein neuer Studiengang an der Theologischen Fakultät der Päpstlichen Lateran-Universität soll helfen, den ökumenischen Dialog zwischen den christlichen Konfessionen im Geiste jener „Kultur der Begegnung“ voranzutreiben, die Papst Franziskus so oft gewünscht hat.

Konzipiert wurde die Initiative von einem wissenschaftlichen Ausschuss, dem Vertreter der verschiedenen christlichen Konfessionen angehören. Wie Koordinator Giuseppe Lorizio präzisiert, wolle der Studiengang „zu einer "forma mentis teologica" erziehen, die in der Lage ist, einer christlichen Theologie, die den Horizont der verschiedenen Kirchen begründet und ausmacht, eine wissenschaftliche und didaktische Dimension zu verleihen.“

Die Initiative ist eine Antwort auf den Besuch von Papst Franziskus an der Lateranunversität am 31. Oktober 2019. Bei dieser Gelegenheit hatte der Heilige Vater die Bedeutung des Dialogs herausgestellt, der „nicht nur ein Lebensstil und eine Form des Zusammenlebens ist, sondern auch der Erziehung dient.”

Editorische Anmerkungen

Quelle: Vatican News.