Die "Wittenberger Kirchensau". Zum Umgang mit antisemitischen Bildern in Kunst und Kirchen.

Expertengremium gibt Empfehlung, Stellungnahmen von Rabbiner Nachama und Pfarrer Friedhelm Pieper.

Neben der nicht enden wollenden Debatte um Antisemitismus in der Kunst bei der Documenta fifteen in Kassel bewegt auch der Streit um die antijüdische Schmähplastik an der Wittenberger Stadtkirche die Gemüter.

Unser Jüdischer Präsident, Prof. Dr. Andreas Nachama, war Mitglied des „Beirats zur Weiterentwicklung der Stätte der Mahnung“, der vergangene Woche getagt und Empfehlungen für den weiteren Umgang mit der „Wittenberger Kirchensau“ veröffentlicht hat, die wir weiter unten zur Verfügung stellen. Zusätzlich zur Pressemitteilung des Beirats finden Sie unten ebenfalls einen Beitrag von Rabbiner Nachama und unserem Evangelischen Präsidenten, Pfarrer Friedhelm Pieper. Dieser entstand im Rahmen einer Fachtagung der Evangelischen Akademie zu Berlin zum Thema „Bilderverbot?! – Zum Umgang mit antisemitischen Bildern an und in Kirchen“ im November 2021.

Der DKR plant darüber hinaus im kommenden Jahr eine Studientagung zu dem Themenkomplex, der auch nach der Empfehlung die Plastik zu entfernen, weiterhin kontrovers diskutiert wird.

Pfarrerin Ilona Klemens, Generalsekretärin DKR


Expertengremium legt abschließende Empfehlungen für den weiteren Umgang
mit der judenfeindlichen Schmähplastik an der Wittenberger Stadtkirche vor

Pressemitteilung

Stellungnahme zur Sau an der Wittenberger Stadtkirche für die Fachtagung der Evangelischen Akademie zu Berlin „Bilderverbot?! – Zum Umgang mit antisemitischen Bildern an und in Kirchen“, 7. – 9. November 2021
Nachama/Pieper

Editorische Anmerkungen

Quelle: Deutscher Koordinierungsrat.