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Theologieprofessor will das Alte Testament aus der Heiligen Schrift verbannen

Friedhelm Pieper | 02.04.2015

Es herrscht ein merkwürdiges Schweigen um einen handfesten theologischen Skandal im gegenwärtigen deutschen Protestantismus. Bereits 2013 erschien die Abhandlung „Die Kirche und das Alte Testament“ des Berliner Professors für Systematische Theologie Dr. Notger Slenczka im „Marburger Jahrbuch Theologie XXV“ (1) und hat bisher erstaunlich wenig Aufsehen erregt. … [mehr]

Aggressiver Antisemitismus und „Antisemitismus der trägen Herzen“

Hans Maaß | 02.02.2015

Reflexionen und Beobachtungen zu einem leidigen Thema im Sommer 2014. … [mehr]

Die Revolution der biblischen Botschaft

Reinhard Kardinal Marx | 02.12.2014

Vor 76 Jahren – in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 – wurden in Deutschland Synagogen niedergebrannt, jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert und Juden in Konzentrationslager gesteckt.[1] Die Reichspogromnacht markierte den Beginn einer neuen Phase der Judenverfolgung, die mit dem Boykott jüdischer Geschäfte 1933 und dem schrittweisen Ausschluss von Juden aus dem gesellschaftlichen Leben begonnen hatte und zur Ermordung der europäischen Juden führen sollte. … [mehr]

Was meint „Gottes Sohn“?

Hans Küng | 01.12.2014

Im Neuen Testament, so der Theologe Hans Küng, bedeutet der Titel »Sohn Gottes«, wenn er für Jesus benutzt wird, dessen »Einsetzung in eine Rechts- und Machstellung«. Küng meint, »Würde die Gottessohnschaft auch heute wieder in ihrem ursprünglichen Verständnis vertreten, so brauchte, scheint es, vom jüdischen oder islamischen Monotheismus her wenig Grundsätzliches eingewendet zu werden«.[1][mehr]

Aktuelle ethische und religiöse Herausforderungen der Religion

Eugene Korn* | 02.10.2014

Das Thema der aktuellen ethischen und religiösen Herausforderungen für die Religion verfolgt mich. Es hat mich in ungezählte Tage des Nachdenkens gestoßen und mir viele schlaflose Nächte bereitet. Es ist keine Frage, dass die Religion an allen Orten in der Defensive ist, wo sich moderne Werte eingeschlichen haben – Werte wie Pluralismus, wissenschaftliche Skepsis, Diesseitigkeit, Autonomie und Individualismus. … [mehr]

„Verwirrung der Geister“ – eine Fortsetzung.

Maximilian Gottschlich | 01.04.2014

R. Firestones Stellungnahme zu meinem Artikel vom 1.Februar in JCRelations.net[1] illustriert anschaulich das Ausmaß der gegenwärtigen Verwirrung im Zusammenhang mit dem Begriff der Islamophobie. Ich habe eine akademische Auseinandersetzung zu diesem Thema erwartet, aber statt Argumenten nur eine plumpe Polemik als Antwort erhalten. … [mehr]

„Und Gott sprach: Es werde Licht – und es ward Abraham.“

Schweizerische Bischofskonferenz | 02.03.2014

So eröffnet der Midrasch, die frühjüdische Auslegung, die Geschichte Abrahams, die im ersten Buch Mose, Genesis, erzählt wird (Kapitel 12-25). Im zwölften Kapitel beginnt eine neue Epoche und die Heilsgeschichte Israels: die Verheißung des Landes und die Segnung Abrahams und seiner Nachkommenschaft. … [mehr]

»…vom Gebot einer Gerechtigkeit getrieben und das Herz von ihm bewegt« [1]

Siegbert Wolf | 01.01.2014

Leseprobe. Vollständiger Beitrag aus: Thomas Reichert, Meike Siegfried und Johannes Waßmer (Hrsg.): Martin Buber neu gelesen. Martin Buber-Studien, Band 1, Verlag Edition AV, Lich 2013 … [mehr]

Der Staat Israel im westdeutschen Protestantismus. Wahrnehmungen in Kirche und Publizistik von 1948 bis 1972

Gerhard Gronauer | 01.10.2013

Das Verhältnis zum Staat Israel wird in Theologie und Politik vor allem hierzulande nach wie vor viel und oft kontrovers diskutiert. Innerhalb der Theologie geschieht dies zumeist eher im Rahmen dogmatischer und systematischer Fragestellungen (christlich-jüdischer Dialog, palästinensische Befreiungstheologie) und weniger in der kirchlichen Zeitgeschichte. Um so bemerkenswerter ist eine vor wenigen Wochen erschienene Publikation, die sich dem Problemkomplex betont auf zeitgeschichtlicher Ebrene nähert: "Der Staat Israel im westdeutschen Protestantismus. Wahrnehmungen in Kirche und Publizistik von 1948 bis 1972", verfasst von dem Kirchengeschichtler Gerhard Gronauer. … [mehr]

Aktuelle Probleme am Anfang des Lebens

Hanspeter Heinz und Werner Trutwin | 01.06.2013

"Aktuelle Probleme am Anfang des Lebens. Juden und Christen im Dialog mit Ethik, Recht und Medizin" – so der Titel der von Professor Hanspeter Heinz, dem Vorsitzenden des Gesprächskreises "Juden und Christen" beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), und Werner Trutwin herausgegebene Veröffentlichung, die eine dreitägige Fachtagung des Gesprächskreises mit der Katholischen Akademie in Bayern im November 2011 in München dokumentiert. Außer den Mitgliedern des Gesprächskreises waren zahlreiche Experten geladen. Nachfolgend wiedergegeben ist die Einleitung der beiden Herausgeber und weiter unten kann die vollständige Dokumentation der Tagung als pdf-Datei heruntergeladen werden. (JCR)

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