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„Angst überwinden – Brücken bauen“

Nikolaus Schneider | 31.05.2018

Festrede zur Schlussversammlung der Woche der Brüderlichkeit 2018 von Dr. Nikolaus Schneider, Präses a. D. der EKD, am Sonntag, 18. März 2018 um 17.00 Uhr im Goldenen Saal des Rathauses der Stadt Augsburg.[mehr]

Jerusalem, die Heilige

Simone Paganini* | 31.05.2018

"Warum sollten die Araber Frieden machen? Wenn ich ein arabischer Anführer wäre, ich würde mich niemals mit Israel einigen. Das ist klar: wir haben ihr Land genommen. Sicher, Gott hat es uns versprochen, aber was kümmert das sie? Unser Gott ist nicht der ihrige. Wir kommen aus Israel, aber das ist zweitausend Jahre her, und was schert das sie?"[1][mehr]

Das Jüdische für das Christentum suchen - Glaubenserneuerung aus dem Geist des christlich-jüdischen Dialogs

Markus Himmelbauer | 31.01.2018

Im Jahr 2000 feierten die Kirchen in Österreich erstmals den 17. Januar als Tag des Judentums. Die Vorbereitungen dazu reichten bis zur II. Europäischen Ökumenischen Versammlung in Graz 1997 zurück, wo die Gruppe teshuvà aus Mailand diesen Gedenktag vorgestellt hatte. Der Oberrabbiner nahm es mit dem ihm eigenen Humor und verglich unsere Bemühungen mit dem Muttertag. „Schön, wenn es ihn einmal im Jahr gibt, aber eigentlich ist ja jeder Tag dazu da, daran zu denken“, meinte er. … [mehr]

Der 17. Januar als Tag des Judentums: Italienische Erfahrungen

Holger Banse* | 31.01.2018

„Wir empfehlen den Kirchen, dem Beispiel einiger Kirchen in Italien und Deutschland zu folgen und einen Tag zu bestimmen, der dem Dialog mit dem Judentum und der Begegnung mit dem lebendigen jüdischen Glauben gewidmet ist. In ähnlicher Weise sollten Tage und Anlässe gefunden werden, um die Beziehungen zu anderen Religionen zu pflegen und zu verlebendigen.“[1][mehr]

„Nicht weniger, sondern mehr Dialog“

Bischof Georg Bätzing | 30.09.2017

Statement von Bischof Dr. Georg Bätzing, Vorsitzender der Unterkommission für den Interreligiösen Dialog der Deutschen Bischofskonferenz, im Pressegespräch zum Thema „Chancen und Grenzen des Dialogs: Zur Diskussion zwischen Kirche und Islam“ am 26. September 2017 in Fulda zur Herbst-Vollversammlung der DBK.[mehr]

Kann / darf Religion politische Ansprüche stellen?

Rabinnerin Elisa Klapheck | 31.05.2017

Im demokratischen Rechtsstaat haben Religionen vor allem einen politischen Anspruch – nämlich den der Religionsfreiheit. Den dürfen sie nicht nur stellen – den müssen sie stellen. Er ist jedoch heute weitaus vielschichtiger als noch vor hundert Jahren. … [mehr]

Wo war Gott in Auschwitz?

Jens Rosbach* | 01.05.2017

Israel und die jüdische Welt gedenken am heutigen Yom HaShoah Holocaust-Überlebende berichten oft: Seit Auschwitz können wir nicht mehr religiös sein. Wer die unvorstellbaren Nazi-Verbrechen miterlebt hat, der kann einfach nicht mehr an einen allmächtigen, gütigen Gott glauben. … [mehr]

Von Abba bis Zorn Gottes: Irrtümer aufklären - das Judentum verstehen

Paul Petzel, Norbert Reck (Hg.) | 31.03.2017

Im 20. Jahrhundert haben die großen christlichen Kirchen auf höchster Ebene eine Neubesinnung auf das Judentum vollzogen. Bis heute begegnen allerdings die alten Pauschalvorstellungen in Gottesdienst und Schule: vom vermeintlich zornigen Gott des Alten Testamentes bis zu den »Pharisäern« als sprichwörtlich kleinlichen Gesetzesdienern. Dagegen hat es eine internationale Gruppe von 34 jüdischen und christlichen Wissenschaftlern gemeinsam unternommen, Irrtümer kompetent und allgemein verständlich aufzuklären: 58 Schlagwörter von A bis Z. Nachfolgend das Vorwort der Herausgeber sowie drei exemplarische Beispiele aus dem Buch (Angaben dazu siehe weiter unten).
JCR … [mehr]

Lutherbibel 2017: Die heidenchristliche Kirche ersetzt immer noch die Juden

Reiner Fröhlich* | 31.03.2017

Die Lutherbibel 2017 ist auf dem Markt, passend zum Reformationsjubiläum 2017. Dieser Beitrag bezieht sich darauf, wie diese Übersetzung in ihren Zwischenüberschriften des Neuen Testaments, die ja zum Verständnis der Texte anleiten, das Thema: „Israel und Kirche“ bzw. „Juden und Christen“ behandelt. … [mehr]

1947 – 2017: Die Seelisberger Thesen als Magna Charta der jüdisch-christlichen Verständigung

Verena Lenzen | 28.02.2017

Vor 70 Jahren wurden die Seelisberger Thesen erklärt, und so wurde in der Schweiz der Grundstein für den internationalen Dialog zwischen Judentum und Christentum wie für die Konzilserklärung Nostra Aetate (1965) gelegt. … [mehr]