NEU!

Neue Texte:

APRIL 2018:

- Christian Wiese: Wider die Angst vor der Differenz. Perspektiven des Dialogischen aus der jüdischen Religionsphilosophie des 20. Jahrhunderts. Artikel
- JCR: „Wenn Populismus populär wird“. Treffen von Kirchenvertretern und Rabbinern in Recklinghausen. Bericht
- Birgit Meurer: Internationale Konsultation zum Thema "Religiöser Fundamentalismus". Bericht
- ICCJ: ICCJ Jahreskonferenz 2018 in Ungarn. Bericht
- Papst Franziskus: An die Teilnehmer der Konferenz zur Verantwortlichkeit bei der Bekämpfung Antisemitischer Hassverbrechen. Stellungnahme
- Eva Schulz-Jander: Artisans of Israel. Buchvorstellung

MÄRZ 2018:

Leider KEIN Update in diesem Monat.

FEBRUAR 2018:

- Josef Schuster: Erinnern ohne Zeugen – Über die Zukunft der Gedenkkultur. Artikel
- Markus Himmelbauer: Das Jüdische für das Christentum suchen - Glaubenserneuerung aus dem Geist des christlich-jüdischen Dialogs Artikel
- Holger Banse: Der 17. Januar als Tag des Judentums: Italienische Erfahrungen. Artikel
- JCR: Woche der Brüderlichkeit 2018: Servicebereich online. Bericht
- DBK:Abschluss des 18. Internationalen Bischofstreffens in Israel und Palästina. Bericht
- DBK:Abschlusskommuniqué des 18. Internationalen Bischofstreffens im Heiligen Land 2018. Stellungnahme

JCR - Artikel - Wissenschaftliche Beiträge

Wider die Angst vor der Differenz

Christian Wiese | 02.04.2018

Religiöse Pluralität, Diversität und Differenz sind Grundkategorien interreligiöser Begegnungen, und unüberhörbar stellen die zahlreichen, nicht selten destruktiven religiösen, kulturellen und ethnischen Gegensätze unserer Zeit die Religionsgemeinschaften vor brisante Fragen: Was sind die Ursachen religiöser Konflikte und Fundamentalismen? Wie lässt sich umgehen mit dem Faktum einander widerstreitender Sinn- und Wahrheitsansprüche, die in Verbindung mit gesellschaftlichen und politischen Verwerfungen vielfach ein explosives Gemisch darstellen? ... [mehr]

JCR - Artikel - Wissenschaftliche Beiträge

Erinnern ohne Zeugen – Über die Zukunft der Gedenkkultur

Josef Schuster* | 01.02.2018

Vortrag gehalten anlässlich der Rabbiner-Brandt-Vorlesung am 20. November 2017 in Hanau, Commoedienhaus, Wilhelmsbad. ... [mehr]

JCR - Artikel - Beobachtungen, Erfahrungen (87)

"Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen!"

Jaron Engelmayer* | 01.01.2018

Zur Prophetie würde ich gerne aus jüdischer Sicht drei Prämissen vorausschicken, um damit die Aussage im Titel jüdischerseits zu begründen und zu untermauern. … [mehr]

Eine Erinnerung an Otto Michel (1903 – 1993)

Beate Barwich* | 01.12.2017

Auf seinem Grabstein ist ein Pauluszitat zu lesen: „Denn ich hielt nicht dafür, dass ich etwas wüsste unter euch als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten“ (1.Kor. 2,2). Im Jahr des Reformationsjubiläums klingt damit zugleich der Name Martin Luthers an. Der Spruch trägt vielmehr die Handschrift von Otto Michel, dem Begründer des Institutum Judaicum an der Universität Tübingen im Jahr 1957. … [mehr]

Gregory Baum und die jüdisch-christlichen Beziehungen

Jean Duhaime | 01.11.2017

Der weithin bekannte Theologe Gregory Baum ist am 18. Oktober 2017 in Montreal verstorben. Als Mitglied des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen nahm er am Zweiten Vatikanischen Konzil teil (1962-1965) und leistete einen wesentlichen Beitrag zur Konzilserklärung Nostra Aetate. Der nachfolgende Text würdigt diesen Abschnitt seines Lebens in der Geschichte des christlich-jüdischen Dialogs.[1] Verfasst hat ihn der katholische Theologe Jean Duhaime, Vize-Präsident der christlich-jüdischen Dialoggruppe in Montreal und verantwortlicher Redakteur der französischsprachigen Ausgabe von JCRelations.net.[mehr]




JCR - Artikel - Grundlagen, Einführungen (115)

Das Jüdische für das Christentum suchen - Glaubenserneuerung aus dem Geist des christlich-jüdischen Dialogs

Markus Himmelbauer | 01.02.2018

Im Jahr 2000 feierten die Kirchen in Österreich erstmals den 17. Januar als Tag des Judentums. Die Vorbereitungen dazu reichten bis zur II. Europäischen Ökumenischen Versammlung in Graz 1997 zurück, wo die Gruppe teshuvà aus Mailand diesen Gedenktag vorgestellt hatte. Der Oberrabbiner nahm es mit dem ihm eigenen Humor und verglich unsere Bemühungen mit dem Muttertag. „Schön, wenn es ihn einmal im Jahr gibt, aber eigentlich ist ja jeder Tag dazu da, daran zu denken“, meinte er. … [mehr]

Der 17. Januar als Tag des Judentums: Italienische Erfahrungen

Holger Banse* | 01.02.2018

„Wir empfehlen den Kirchen, dem Beispiel einiger Kirchen in Italien und Deutschland zu folgen und einen Tag zu bestimmen, der dem Dialog mit dem Judentum und der Begegnung mit dem lebendigen jüdischen Glauben gewidmet ist. In ähnlicher Weise sollten Tage und Anlässe gefunden werden, um die Beziehungen zu anderen Religionen zu pflegen und zu verlebendigen.“[1][mehr]

„Nicht weniger, sondern mehr Dialog“

Bischof Georg Bätzing | 01.10.2017

Statement von Bischof Dr. Georg Bätzing, Vorsitzender der Unterkommission für den Interreligiösen Dialog der Deutschen Bischofskonferenz, im Pressegespräch zum Thema „Chancen und Grenzen des Dialogs: Zur Diskussion zwischen Kirche und Islam“ am 26. September 2017 in Fulda zur Herbst-Vollversammlung der DBK.[mehr]




JCR - Artikel - Wissenschaftliche Beiträge (123)

Anmerkungen zur Revision der Einheitsübersetzung der Bibel aus der Perspektive des christlich-jüdischen Dialogs

Heinz-Günther Schöttler | 02.01.2018

Im vergangenen Jahrzehnt sind drei weit verbreitete kirchliche Gebrauchsübersetzungen der Bibel einer gründlichen Revision unterzogen worden: … [mehr]

Weitere Beiträge in anderen Rubriken

JCR - Artikel - Wissenschaftliche Beiträge

Zur Aktualität der Israel-Boykottkampagnen in den deutschen Kirchen

Auf höchster Ebene haben die großen christlichen Kirchen im 20. Jahrhundert eine Neuorientierung in Bezug auf das Judentum durchlaufen. Für diesen Paradigmenwechsel steht insbesondere die Erklärung Nostra aetate des Zweiten Vatikanischen Konzils, aber auch der sog. Rheinische Synodalbeschluss der Evangelischen Kirche im Rheinland. ... [mehr]